Rauchbrandkeramik
Technik der Rauchbrandkeramik
Bei den unten abgebildeten Rauchbrandbildern („Phönix") wende ich eine spezielle Form des Rauchbrandes an. Ausgangspunkt ist bei der Rauchbrandkeramik ein Tonklumpen, der auf eine Plattenstärke von 1800 x 400 x 3 Millimeter gewalzt wird. Während der Trocknung wird die Platte geglättet und poliert, anschließend im E-Ofen gebrannt und schließlich dem Rauchbrand im Holzfeuer unterzogen. Nach dem Brand hebe ich die Platte in Teilen aus der Asche (deshalb der Name "Phönix"), fixiere sie auf einer Holzplatte und poliere sie abschließend mit Bienenwachs.
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Rauchbrandkeramik – nomen est omen. Denn wie der Name schon sagt, geht es bei dieser Technik um Rauch- und Schmauchspuren, die sich nach dem Brand im Holzfeuer in Form von Kohlenstoffeinlagerungen auf der Keramik zeigen.
Grundelemente meiner Arbeit sind die vier Elemente - Erde, Wasser, Luft und Feuer. Das Feuer dient als Energiequelle mit reinigender und gleichzeitig vernichtender Wirkung. Die in meinen Arbeiten typischen Risse, Sprünge und Abplatzungen symbolisieren Bewegung, Starrheit und Zerstörung, aber auch Erneuerung. Ein immer wiederkehrendes Thema meiner Bilder ist die Wirbelsäule als Symbol für Beweglichkeit und Starrheit des Lebens.
jan benesch | hafner & keramiker